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Investmentupdate

Olaf und der Fluch der Karibik

BlackRock Marktausblick
21. September 2021

Noch Anfang August stand in der sogenannten Sonntagsfrage die SPD bei 16%, die Union bei 28%, klare Verhältnisse. Seitdem hat sich einiges getan. Vor allem Afghanistan, aber auch der Eindruck, der vom Unionskandidaten im Flutkatastrophengebiet zurückgeblieben ist, haben die Umfragewerte auf links gedreht. Stand heute liegt bei den meisten Instituten die SPD bei 25-26%, die CDU/CSU deutlich zurück bei 20-21%, und Baerbocks Grüne mit 16-17% noch einmal ein Stück dahinter. Sollte das Wahlergebnis am nächsten Sonntagabend ähnlich ausfallen, dürfte die Verwirrung komplett sein. Denn dann stellt sich zunächst die Frage, ob es, rein theoretisch, für eine erneute GroKo reichen würde. Obwohl in beiden Lagern sicher nicht die beliebteste Option, könnte diese Variante erneut als Notlösung gebraucht werden, falls andere Koalitionsversuche scheitern. Addiert man die derzeitigen Umfragewerte von SPD und Union, landet man bei 45-47%. Angesichts der Tatsache, dass einige der „sonstigen“ Parteien an der 5%-Hürde scheitern werden, könnte eine hauchdünne Mehrheit in dieser Größenordnung zur Regierungsbildung genügen.

Wahrscheinlicher ist aus heutiger Sicht aber ein Dreierbündnis, das erste auf Bundesebene überhaupt. Fragt man die Wähler, gibt es aber hierbei keine wirklich beliebte Kombination. Die am wenigsten unbeliebte, der 37% zustimmen bei 39% Ablehnung, ist die sogenannte Ampel, also eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP. Realistisch erscheint hieran, dass die SPD für den Fall, dass sie am 26. September wirklich vorn liegt, wohl als erste zu Sondierungsgesprächen einladen dürfte. Gut möglich aber, dass die Liberalen den Preis für den Eintritt in diese Koalition derart hoch hängen (indem sie etwa das Finanzministerium und eine restriktivere Fiskalpolitik nebst Verzicht auf Steuererhöhungen fordern), dass weder der sozialdemokratischen noch der grünen Wählerbasis ein derartiger Koalitionsvertrag vermittelbar wäre. Ein Wahlsieger Olaf Scholz könnte sich dann genötigt sehen, eine Koalition mit der Linkspartei in Erwägung zu ziehen, die allerdings nur ein gutes Viertel der Wähler (27% bei 56% Ablehnung) für attraktiv halten, der schlechteste Wert unter allen denkbaren Varianten. In dieser Zwickmühle dürften dann in der Zwischenzeit (wir reden hier über monatelange Verhandlungen) längst Hintergrundgespräche für eine unionsgeführte Koalition stattgefunden haben. Hierfür wäre erstens erforderlich, dass, möglicherweise in Bayern oder im Sauerland, ein neuer Kanzlerkandidat gefunden würde und dass es Union und FDP zweitens gelingt, für einen derartig wiederbelebten Jamaika-Plot die Grünen auf ihre Seite zu ziehen. Hier wären große Zugeständnisse nötig, etwa in Form eines Klimaministeriums mit Vetorecht bei vielen Staatsausgaben, eventuell doch noch das Finanzministerium für Robert Habeck oder das prestigeträchtige Amt des Bundespräsidenten, etwa für Katrin Göring-Eckardt. Laut nachgedacht wird über derartige Winkelzüge längst, vor allem auf Seiten der FDP, deren Vorsitzender jüngst an 1976 erinnerte, als Helmut Kohl für die CDU/CSU zwar die meisten Stimmen holte, dennoch aber nicht an der SPD/FDP-Koalition von Kanzler Schmidt vorbeikam. Für Olaf Scholz, das Kanzleramt vor Augen, gerät das Gedankenspiel Jamaika somit zum Fluch der Karibik.

Olaf und der Fluch der Karibik

BlackRock Marktausblick
21. September 2021

Marktrisiken werden konkreter

Dies alles interessiert Marktteilnehmer vor allem, soweit sie sich für Politik interessieren. Denn nur im Fall einer rot-rot-grünen Bundesregierung, deren Bildung sich schon am Wahltag klar abzeichnet, würden die Märkte wohl bereits in der kurzen Frist spürbar negativ reagieren. Konkreter erscheint dagegen die Gefahr eines Government Shutdown in den USA, wo in dieser Woche die Haushaltsverhandlungen nach der Sommerpause wieder Fahrt aufnehmen. Auch wenn es am Ende wie bisher immer einen Deal geben dürfte, kann sehr wohl das Gespenst einer Zahlungsunfähigkeit des größten Schuldners der Welt für eine Weile durch die Märkte spuken. Ebenso konkret, wenngleich noch weniger transparent, ist die bereits feststehende Zahlungsunfähigkeit beim zweitgrößten chinesischen Baukonzern Evergrande. Auch wenn ein „Lehman-Moment“ für den chinesischen Immobilienmarkt seitens Zentralbank und Regierung abgewendet werden kann, dürfte das dahinterstehende Geschäftsmodell, nämlich Kredite und Rechnungen mit dem Verkauf immer neuer Wohnungen zu bezahlen, in Zukunft nicht mehr so reibungslos funktionieren. Der jahrelang bewährten Strategie des chinesischen Wachstumswunders, einem Stop-and-go mit Investitionen in Immobilien und Infrastruktur, würde damit ein hochwirksames Instrument genommen.

Bleibt der Blick auf die Fed-Sitzung am Mittwoch. Zum ersten Mal werden Prognosen für 2024 vorgelegt, und wieder wird es vor allem um die Frage gehen, ob der gegenwärtig zu beobachtende Inflationsanstieg wirklich nur temporär ist. Ändern nur zwei FOMC-Mitglieder ihre in den „Dots“ dargestellten Zinserwartungen, rutscht der Lift-off, also der Moment der ersten Zinsanhebung, vor ins Jahr 2022. Fed-Chairman Jerome Powell, der vielleicht nur noch wenige Monate im Amt ist, dürfte es daher vor allem darauf ankommen, noch einmal die unterschiedlichen Bedingungen für Tapering und Lift-off klarzustellen.

 

DWS Marktausblick Kompakt | Geht dem Markt die Puste aus?| 15. September 2021

Viele Indizes haben neue Höchststände erklommen, unterstützt von einer kräftigen Konjunkturerholung, niedrigen Zinsen, aber besonders von starken Unternehmensgewinnen. Kann das wirklich so weitergehen? Im aktuellen Marktausblick veranschaulicht der Leiter Macro Research, Johannes Müller die aktuellen Lage.

 

Was ist das Geldvermögen?

Das Gabler Bank-Lexikon definiert Geldvermögen als "Differenz zwischen Forderungen und Schulden (Verbindlichkeiten) einer Wirtschaftseinheit" (Gabler Bank-Lexikon 14. Auflage, S.609) . In unserem Fall beziffert es das Vermögen der privaten Haushalte in Deutschland. Zum Geldvermögen gehören neben dem Bestand an Bargeld und Sicht- sowie Termineinlagen auch längerfristige Anlageformen. Sachwerte wie Immobilien oder Firmenbeteiligungen hingegegn werden nicht dem Geldverrmögen zugeordnet.

 

Aktuelle Entwicklung wird auf Basis einer Trendanalyse für das 02. Quartal 2021 geschätzt - Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Berechnungen erfolgen auf Grundlage von Daten der Deutschen Bundesbank zum 4. Quartal 2020 und 1. Quartal 2021 

Geldvermögensbildung und Außenfinanzierung in Deutschland im dritten Quartal 2020  Sektorale Ergebnisse der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung

15.01.2021  Deutsche Bundesbank EN

Das Geld­ver­mö­gen der pri­va­ten Haus­hal­te in Deutsch­land lag zum Ende des drit­ten Quar­tals 2020 bei 6 738 Mrd €. Ge­gen­über dem Vor­quar­tal stieg es damit um 108 Mrd € oder 1,6 %. Die pri­va­ten Haus­hal­te bau­ten im drit­ten Quar­tal vor allem Bar­geld und Ein­la­gen in Höhe von 41 Mrd € auf, ge­folgt von An­sprü­chen ge­gen­über Ver­si­che­run­gen (19 Mrd €) und Ak­ti­en (11 Mrd €). Gleich­zei­tig pro­fi­tier­ten sie von Be­wer­tungs­ge­win­nen im Um­fang von ins­ge­samt 20 Mrd €. Die Ver­bind­lich­kei­ten der pri­va­ten Haus­hal­te stie­gen im glei­chen Zeit­raum um 28 Mrd € auf 1 936 Mrd €. Ins­ge­samt wuchs damit ihr Net­to­gel­d­ver­mö­gen um 80 Mrd € auf 4 802 Mrd €.

Die Au­ßen­fi­nan­zie­rung der nicht­fi­nan­zi­el­len Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten war mit 94 Mrd € er­heb­lich höher als in den ver­gan­ge­nen vier Quar­ta­len. Dies war vor allem auf die Ent­wick­lung der Ak­ti­en und sons­ti­gen An­teils­rech­te sowie die der sons­ti­gen Ver­bind­lich­kei­ten zu­rück­zu­füh­ren. Die Geld­ver­mö­gens­bil­dung war mit 115 Mrd € deut­lich po­si­tiv, unter an­de­rem auf­grund einer Zu­nah­me bei den Be­tei­li­gun­gen, dar­un­ter Ak­ti­en und sons­ti­gen An­teils­rech­ten, wäh­rend die Net­to­gel­d­ver­mö­gens­bil­dung bei 20 Mrd € lag. Ein­schlie­ß­lich Be­wer­tungs­ef­fek­ten nahm das Net­to­gel­d­ver­mö­gen hin­ge­gen aber­mals ab.

Geld­ver­mö­gen der pri­va­ten Haus­hal­te auf neuem Höchst­stand

Das Geld­ver­mö­gen der pri­va­ten Haus­hal­te stieg im drit­ten Quar­tal 2020 um 108 Mrd € und er­reich­te mit 6 738 Mrd € Ende Sep­tem­ber einen neuen Höchst­stand. Die Ent­wick­lun­gen im Be­richts­quar­tal waren er­neut durch eine hohe Er­spar­nis­bil­dung und die an­hal­ten­de Er­ho­lung am Ka­pi­tal­markt ge­prägt, wie­sen je­doch nicht mehr die au­ßer­ge­wöhn­lich star­ke Dy­na­mik des Vor­quar­tals auf. Der trans­ak­ti­ons­be­ding­te An­stieg von Bar­geld und Ein­la­gen der pri­va­ten Haus­hal­te in Höhe von 41 Mrd € war kräf­tig, mit Blick auf die Vor­jah­re je­doch nicht un­ge­wöhn­lich hoch. Die For­de­run­gen aus Spar­ein­la­gen und -brie­fen wur­den zum fünf­ten Mal in Folge in ge­rin­gem Um­fang ab­ge­baut. Ihre An­sprü­che an Ver­si­che­run­gen er­höh­ten die pri­va­ten Haus­hal­te um 19 Mrd €.

Gleich­zei­tig er­leb­te das En­ga­ge­ment der pri­va­ten Haus­hal­te auf dem Ka­pi­tal­markt zu­letzt einen ra­san­ten Auf­schwung. Im drit­ten Quar­tal kauf­ten pri­va­te Haus­hal­te per saldo Ak­ti­en und In­vest­ment­fonds­an­tei­le im Um­fang von 20 Mrd €, was fast dem Drei­fa­chen der durch­schnitt­li­chen Zu­käu­fe der ver­gan­ge­nen zehn Jahre ent­spricht. Dabei in­ves­tier­ten die pri­va­ten Haus­hal­te un­ge­fähr die glei­che Summe in In­vest­ment­fonds­an­tei­le wie in Ak­ti­en. Mit Net­to­käu­fen in Höhe von 7 Mrd € waren dabei bör­sen­no­tier­te Ak­ti­en aus­län­di­scher Emit­ten­ten be­liebt wie nie zuvor. Schuld­ver­schrei­bun­gen wur­den hin­ge­gen, dem Trend der letz­ten Jahre fol­gend, wei­ter ab­ge­baut. Zudem pro­fi­tier­ten die pri­va­ten Haus­hal­te im Be­richts­quar­tal von Be­wer­tungs­ge­win­nen in Höhe von 20 Mrd €.

Die Au­ßen­fi­nan­zie­rung der pri­va­ten Haus­hal­te in Deutsch­land folgt seit ei­ni­gen Jah­ren einem an­hal­ten­den Auf­wärts­trend und be­lief sich im Be­richts­quar­tal auf 28 Mrd €. Sie er­reich­te damit den höchs­ten Wert seit Ende der neun­zi­ger Jahre. Zum weit über­wie­gen­den Teil han­delt es sich dabei um Woh­nungs­bau­kre­di­te bei in­län­di­schen Kre­dit­in­sti­tu­ten. Die Ver­bind­lich­kei­ten lagen zum Ende des drit­ten Quar­tals damit bei 1 936 Mrd €. Die Ver­schul­dungs­quo­te, de­fi­niert als Summe der Ver­bind­lich­kei­ten in Re­la­ti­on zum no­mi­na­len Brut­to­in­lands­pro­dukt (glei­ten­de Vier­quar­tals­sum­me), stieg re­la­tiv deut­lich um 1,3 Pro­zent­punk­te auf 57,8 %, da die Vier­quar­tals­sum­me des no­mi­na­len Brut­to­in­lands­pro­dukts im Be­richts­quar­tal sank. Das Net­to­gel­d­ver­mö­gen stieg um 80 Mrd € auf 4 802 Mrd € zum Ende des Be­richts­quar­tals.

Ver­schul­dungs­quo­te nicht­fi­nan­zi­el­ler Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten im drit­ten Quar­tal deut­lich ge­stie­gen

Die Au­ßen­fi­nan­zie­rung der nicht­fi­nan­zi­el­len Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten lag per saldo mit 94 Mrd € deut­lich über dem Durch­schnitt der ver­gan­ge­nen vier Quar­ta­le. Die­ser An­stieg war haupt­säch­lich auf die au­ßer­ge­wöhn­li­che Ent­wick­lung zwei­er Po­si­tio­nen zu­rück­zu­füh­ren. Zum einen lagen die Emis­sio­nen von Ak­ti­en und sons­ti­gen An­teils­rech­ten mit 37 Mrd € so hoch wie zu­letzt vor 20 Jah­ren. Zum an­de­ren er­reich­te der Zu­wachs an sons­ti­gen Ver­bind­lich­kei­ten, haupt­säch­lich be­stehend aus Han­dels­kre­di­ten, mit 42 Mrd € einen his­to­ri­schen Höchst­wert. Im Ge­gen­satz dazu waren die Emis­sio­nen von Schuld­ver­schrei­bun­gen sowie die Zu­nah­me der Kre­dit­fi­nan­zie­rung mit 10 Mrd € be­zie­hungs­wei­se 7 Mrd € nicht mehr so hoch wie im zwei­ten Quar­tal 2020. Trei­ber der schwa­chen Ent­wick­lung der Kre­dit­fi­nan­zie­rung war vor allem ein Abbau der Kre­dit­ver­bind­lich­kei­ten ge­gen­über in­län­di­schen Mo­ne­tä­ren Fi­nanz­in­sti­tu­ten in Höhe von 11 Mrd €.

Die Geld­ver­mö­gens­bil­dung der nicht­fi­nan­zi­el­len Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten war im drit­ten Quar­tal 2020 mit 115 Mrd € nach der Tal­fahrt im zwei­ten Quar­tal wie­der stark po­si­tiv. Bar­geld und Ein­la­gen wur­den mit 43 Mrd € be­deu­tend auf­ge­stockt. Wäh­rend im Vor­quar­tal Ak­ti­en und sons­ti­ge An­teils­rech­te noch netto ver­kauft wor­den waren, kam es im Be­richts­quar­tal er­neut zu einem An­kauf die­ser An­la­ge­form in Höhe von 18 Mrd €. Die Be­stän­de ent­wi­ckel­ten sich ins­ge­samt etwas we­ni­ger dy­na­misch. Das Geld­ver­mö­gen er­reich­te einen Stand von 4 915 Mrd € und wuchs somit um 3,4 %. Trei­ben­de Kräf­te waren dabei die An­stie­ge bei Bar­geld und Ein­la­gen sowie bei sons­ti­gen For­de­run­gen. Die Be­wer­tungs­än­de­run­gen bei Ak­ti­en und An­teils­rech­ten waren nicht mehr so stark wie noch in der ers­ten Jah­res­hälf­te und tru­gen somit kaum zur Ent­wick­lung des Geld­ver­mö­gens bei.

Unter Be­rück­sich­ti­gung sämt­li­cher Trans­ak­tio­nen und Be­wer­tungs­ef­fek­te ging das Net­to­gel­d­ver­mö­gen der nicht­fi­nan­zi­el­len Ka­pi­tal­ge­sell­schaf­ten er­neut zu­rück auf -1 952 Mrd €. Der Rück­gang war damit aber nicht mehr so deut­lich wie noch im Vor­quar­tal. Die Ver­schul­dungs­quo­te, be­rech­net als Summe der Kre­di­te, Schuld­ver­schrei­bun­gen und Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen in Re­la­ti­on zum no­mi­na­len Brut­to­in­lands­pro­dukt (glei­ten­de Vier­quar­tals­sum­me), blieb ihrem Auf­wärts­trend treu und stieg um 1,2 % Pro­zent­punk­te auf 72,3 %. Ur­säch­lich für den An­stieg waren er­neut so­wohl die wei­ter stei­gen­de ab­so­lu­te Ver­schul­dung als auch die ge­dämpf­te ge­samt­wirt­schaft­li­che Ak­ti­vi­tät.

Auf­grund zwi­schen­zeit­lich durch­ge­führ­ter Re­vi­sio­nen der ge­samt­wirt­schaft­li­chen Fi­nan­zie­rungs­rech­nung sowie der Volks­wirt­schaft­li­chen Ge­samt­rech­nun­gen sind die An­ga­ben die­ser Pres­se­no­tiz nicht mit denen frü­he­rer Pres­se­no­ti­zen ver­gleich­bar.

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Wenn die Konjunktur gut läuft und die Firmenkonten gut gefüllt sind, suchen viele Unternehmen nach Möglichkeiten, das Geld für geplante Investitionen oder schlechtere Zeiten gewinnbringend anzulegen. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase ist es schwierig, flexible Finanzinstrumente mit guten Renditechancen zu finden. Aus diesem Grunde beschäftigen sich immer mehr Unternehmen verstärkt mit Investmentfonds. 

Investmentfonds bieten in der Regel höhere Renditechancen als herkömmliche Sparformen. Zudem kann je nach Anlagebetrag, erwarteter Rendite und Laufzeit über verschiedene Fonds eine breit gestreute Anlage erfolgen. Eine Investition des Betriebsvermögens in Investmentfonds ist transparent und flexibel an die unternehmerische Situation anpassbar, z. B. durch Fondsumschichtung.

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Nur so erscheint es uns möglich, uns allen - auch unseren Kindern und Enkeln - eine friedliche, sozial ausgeglichene Zukunft zu ermöglichen. Ein Volk von direkten oder indirekten Aktionären, ein Volk von Eigentümern, denkt unternehmerisch und trägt dazu bei, soziale Frontstellungen und Fehlentwicklungen zu beseitigen. 

 

Ein menschenwürdiges Sein erscheint uns ohne ein angemessenes Haben nur philosophisch, nicht aber real möglich.

Wenn alle am Wachstum des Wohlstandes beteiligt sind, ist dies für unser ganzes Land und seine Gesellschaft positiv.

 

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